Nature remixed – The Film

Nature remixed | An art project by Kurt Spitaler & Dag Travner for the Viertelfestival Niederösterreich 2015.
A film about the creation of an art work at the beautiful park of the water castle in Kottingbrunn, Lower Austria. The three parts OPENING-WORKFLOW-VERNISSAGE are put together in a playlist on YouTube: http://ow.ly/RgVDd
Featuring Kurt Spitaler, Rosa Roedelius, Leo Hemetsberger, Christian Macho and Andreas Dworak & Macchinisti.
A film by Dag Travner.

Nature remixed | Digital Intervention
Ein Film von Dag Travner.
Österreich. Juni 2015. Farbe. Full HD (1920×1080 px). Länge: 59’45”.

Ein Film über die Entstehung eines Kunstwerks – anlässlich eines Kunst-Projekts von Kurt Spitaler, angesiedelt im Park des Wasserschlosses in Kottingbrunn, produziert im Rahmen des Viertelfestival Niederösterreich 2015.

Mit Kurt Spitaler (Künstler), Rosa Roedelius (Performance), Leo Hemetsberger (Philosoph), Christian Macho (Bürgermeister) and Andreas Dworak & Macchinisti (Live Musik).

Kurt Spitaler lässt vor dem Wasserschloss Kottingbrunn eine alte Linde fällen und zu einem Freiluftarbeitsplatz im Schlosspark bringen. Hier entrindet und filletiert er sie, höhlt sie aus und näht sie schließlich nach einem imaginären Schnittmuster wieder zusammen. Was dabei entsteht ist eine hohle Baumhülse, ein Baumskelett mit Narben, dessen lebende und verwesende Bestandteile wie bei einer Mumifizierung entfernt wurden. Die Schwere des in seinem Saft stehenden Baumes ist der Leichtigkeit einer Hülle gewichen. Nach 15 Tagen Arbeit im Park kann die fertige Baumskulptur nun ohne weiteres von zwei Leuten weggetragen und vor der Kulturwerkstatt Kottingbrunn aufgestellt werden, wo am Abend die Vernissage stattfindet.

Das Projekt

Ort des Geschehens: der Schlosspark Kottingbrunn. Kurt Spitaler und Dag Travner haben 2 1/2 Wochen im Freien an Skulptur und Film gearbeitet – frei zugänglich für die Öffentlichkeit. Und tatsächlich sind jeden Tag Besucher und Besucherinnen gekommen, um mal bei der Arbeit zuzuschauen oder nach Feierabend zusammen noch was zu trinken. Die Gemeinde stellte zwei Weihnachtsmarkthütten und ein riesiges Partydach zur Verfügung, um vor Wetter, Wind und Hitze geschützt arbeiten zu können; Heurigenbänke waren aufgestellt und es gab kleine Imbisse und Wein, gespendet von den ansässigen Winzern. Etliche BesucherInnen haben auch immer wieder etwas mitgebracht. Eine tolle Stimmung an einem einmaligen Arbeitsplatz idyllisch unter riesigen Platanen gelegen.

Am Vormittag des ersten Tages fällen die ortsansässige freiwillige Feuerwehr und einige Arbeiter vom Bauhof eine große Linde (die in jedem Fall hätte umgeschnitten werden müssen) vor dem Wasserschloss. Diese wird unter großem Blasmusik-Trara in einem Festzug zum Projektort in den Schlosspark gebracht. Kurt Spitaler arbeitet unter einem großen Dach, das eigens dafür aufgestellt wurde. In einer kleinen Hütte arbeitet Dag Travner an der digitalen Intervention. Auf einem Screen vor Ort wird diese als Video-Installation beziehungsweise im Internet via YouTube zur Schau gestellt. Ein künstlerisches Supplement, ein Zusatz, eine Ergänzung, eine Vervollständigung. Das entstehende Video begibt sich auf Spurensuche und verfolgt ins kleinste Detail die Arbeit von Spitaler.
Der Künstler sägt den Baumstamm in etwa ein Meter lange gut bearbeitbare Stücke. Dann werden einzelnen Stämme entastet und abgeschält. In der Mitte längs durchgeschnitten und ausgehöhlt. Alles Schwere, alles Leben wird entfernt, quasi zur Mumifizierung bereit gemacht, und so entsteht aus der einst lebenden Pflanze eine modifizierte Hülle, die leicht und haltbar ist. Danach werden die Einzelteile zusammengenähnt. Die kunstvollen Nähte aus Seil erscheinen wie Narben auf dem fertigen Werk. Etwa zwei Wochen dauert diese körperlich sehr anstrengende Arbeit.
Die Dokumentation zeigt die verschiedenen Stadien der Entstehung eines Kunstwerkes und ist somit auch ein Film über Kreativität. Am letzten Tag, bei der Vernissage, gibt es Reflexionen über das Werk aus verschiedensten Blickwinkeln: Reden, Performance, Philophische Betrachtungen, Musik und die digitale Intervention rekursiv – den Film im Film selbst.

Im Anschluss an die Vernissage begleitet die Videoinstallation “WORKFLOW” (Teil 2 des dreiteiligen Films) die Ausstellung der Baumskultpur im Sommer 2015 vor der Kulturszene Kottingbrunn.
Auf YouTube ist der Film (als Playlist zusammengefasst) in seinen drei Teilen ERÖFFNUNG-WORKFLOW-VERNISSAGE zu sehen: http://ow.ly/RgVDd

Erhältlich auf DVD (mit Bonusmaterial) ab Herbst 2015.
Für Vorführungen kann der Film in Full HD (1920×1080 px) in den Formaten .mov (52 GB) oder mp4 (9 GB) auf externer Harddisk oder USB Memory Stick zur Verfügung gestellt werden.

 

 

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